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Zarges

  
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Zarges


Zarges
Gründungsjahr: 1933
Gründer: W. und H. Zarges
Hauptsitz: Weilheim

Entstehung des Firmennamens:

Dieser geht zurück auf die Firmengründer, die Brüder H. und W. Zarges.

Geschichte:

Im Jahr 1933 erfolgt die Gründung der ersten Leichtmetallbau-Gesellschaft Europas als OHG durch die Brüder W. und H. Zarges in Stuttgart. 1938 beginnt Zarges als erstes Unternehmen in Europa mit der Serienfertigung von Leitern. Im Folgejahr zieht die Firma Zarges nach Weilheim um. Im Jahr 1951 erfolgt die Aufnahme der Serienproduktion von Leichtmetall-Faltkisten und deren Einführung bei der Deutschen Bundesbahn (Collico GmbH). Von 1955 bis 1965 wird das Werk in Weilheim weiter ausgebaut, ein weiteres Werk wird in Peiting gebaut. Auch folgt die Gründung von Tochtergesellschaften in Frankreich und Österreich und die Lizenzfertigung in der Schweiz beginnt. Im Jahr 1966 meldet das Unternehmen das 200. Patent an, die Metallrohrleiter. Die VAW-Gruppe erwirbt im Jahr 1972 Gesellschaftsanteile der Zarges in Höhe von 75 %. Von 1973 bis 1996 wird die Fertigung weiter ausgebaut und modernisiert, weitere Tochtergesellschaften werden in Dänemark, England, Tschechien und Polen gegründet. Im Folgejahr erfolgt der Kauf der französischen Tubesca-Gruppe und die Gründung einer Tochtergesellschaft in Schweden, 1998 wird der Leiterbereich der Kecskemèt Aluminium AG gekauft, außerdem erfolgt ein Joint Venture mit MobilCoop, Ungarn, von 70 %. 1999 wird die Comabi SNC, Frankreich gekauft, die VAW und die Familie Zarges veräußern im Jahr 2000 ihre Geschäftsanteile an die NIB Capital Private Equity N.V., später Taros Capital GmbH. 2002 erfolgt der Kauf des französisches Leiternherstellern Artrub. Im Folgejahr wird die Tochtergesellschaft Zarges B.V. in Oisterwyk gegründet, welche für die Märkte in Belgien und den Niederlanden verantwortlich ist. Im Jahr 2004 wird eine neue innovative Produktlinie unter dem Namen Z600_500 und Z300_200 eingeführt. 2006 verkauft die Taros Capital GmbH Zarges Tubesca an Granville Baird Capital Partners in Hamburg.

Der Gruppenumsatz betrug im Jahre 2006 ca. 260 Millionen €. 1.300 Mitarbeiter arbeiten in sieben Werken in Deutschland, Frankreich und Ungarn.

Produktpalette:

Leitern, Gerüste und Industrieausstattung aus Aluminium, Wartungs- und Montagebühnen aus Aluminium in den Bereichen Luftfahrt, Windkraft und Industrie, Systeme, Systemkomponenten und Verpackungslösungen aus Leichtmetall.


MARKEN-Tags

Leitern Gerüste

Weblinks


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