Yamaha

| Gründungsjahr: | 1887 |
| Gründer: | Torakusu Yamaha |
| Hauptsitz: | Hamamatsu |
Entstehung des Firmennamens:
Dieser geht auf den Präsidenten der Firma Nippon Gakki Seizo, Torakusu Yamaha, zurück.
Geschichte:
Im Jahr 1897 wurde die Nippon Gakki Seizo gegründet, deren Präsident Torakusu Yamaha war, und erhielt sogleich einen Exportauftrag mit 78 Orgeln. Das Unternehmen ist noch heute eine Tochterfirma des Yamaha-Konzerns. Im Jahr 1900 wurden die ersten Pianos hergestellt, 2 Jahre später der erste Klavierflügel. 1903 begann Yamaha mit der Herstellung von Holzmöbeln, 1914 wurde die erste Mundharmonika produziert. Ab 1922 wurden Phonographen hergestellt, 1930 errichtete Yamaha den weltweit ersten Akustik-Laborraum. Danach wurden erstmals Pfeifenorgeln in die Produktpalette aufgenommen, 1935 wurde von Yamaha die erste elektromechanische Orgel gebaut, 1942 folgt die erste akustische Gitarre.
Mit der Expansion außerhalb Asiens begann Yamaha im Jahr 1953, 2 Jahre später wurde die erste Yamaha-Musikschule eröffnet. Im selben Jahr stellte das Unternehmen den ersten Hi-Fi Spieler vor und mit der Ya-1 auch das erste Motorrad von Yamaha. Die Gründung des Tochterunternehmens Yamaha Motor Co., Ltd. erfolgt im Jahr 1955, die erste Übersee-Filiale entstand 1958 mit Yamaha de Mexico S.A. Im Folgejahr wird die erste Elektronische Orgel vorgestellt und die Yamaha Technical Laboratories werden eröffnet. Auch werden im selben Jahr die ersten Sportgeräte, glasfaserverstärkte Kunststoff-Bögen und Pfeile, verkauft. Die erste Filiale in den USA eröffnet im Jahr 1960, 2 Jahre später wird die Yamaha Recreation Co. gegründet. Die Produktion von Blasinstrumenten beginnt 1965, zeitgleich eröffnet die erste Musikschule in Los Angeles. Im Folgejahr expandiert der Konzern mit der Yamaha Europa G.m.b.H. in Deutschland nach Europa und Schlagzeuge und Gitarren werden vermarktet. 1967 wird der erste Konzertflügel präsentiert, welchen der Pianist Sviatoslav Richter zwei Jahre später auf seiner Italien-Tournee spielte. Danach werden die ersten Hi-Fi Stereo Geräte vorgestellt, ab 1971 produziert Yamaha auch Halbleiter. In Kooperation mit den Wiener Philharmonikern wird dann eine Serie von Blasinstrumenten entwickelt, 1974 stellt der Konzern erstmals seine Lautsprecher, Synthesizer und Mischpulte vor. Die Produktpalette wird ab 1975 um Tennisrackets erweitert, danach folgen elektrische und elektronische Pianos, 1980 das erste portable Keyboard. Die Palette der Sportgeräte wird 1982 um die ersten carbon-komposit Golfschläger erweitert, auch werden die ersten CD-Spieler und das erste Disklavier verkauft. Den auf der FM-Synthese basierenden Synthesizer DX7 stellt Yamaha im Jahr 1983 vor, in den Folgejahren wird der erste Industrieroboter und der erste Sound Field Processor vorgestellt. Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums firmiert das Unternehmen künftig als Yamaha Corporation und bringt den ersten CD-Player und einen Golfschläger mit Titanschäften auf den Markt.
1993 erfolgt die Mehrheitsübernahme des Musikinstrumenten- und Musikzubehörherstellers Korg, der Name bleibt aber als eigenständige Marke mit eigenen Produkten bestehen. Die Vermarktung von Sportbögen wird ab 2002 eingestellt, im Folgejahr zieht sich Yamaha auch aus dem CD-R/RW-Geschäft zurück. 2004 wird unter dem Namen Stagea eine weitere elektronische Orgel vorgestellt, des weiteren wird der renommierte Musik-Software Hersteller Steinberg übernommen, 2007 folgt die Übernahme der österreichischen Klaviermanufaktur Bösendorfer.
Produktpalette:
Musikinstrumente, HiFi-Geräte, Computerkomponenten, professionelle Audiolösungen und Elektronik herstellt.
Besonderheit:
Seit dem Jahr 1954 ist in Yamaha Musikschulen das Musizieren zu erlernen. Leitgedanke für die Gestaltung des Unterrichts ist es, die musikalischen Anlagen eines jeden Menschen bereits im Kinderalter zu wecken und spielerisch weiterzuentwickeln. Die Yamaha Musikschulen, welche es seit 1966 auch in Europa gibt, bieten eine Vielzahl von Unterrichtsangeboten. Diese haben sich weltweit zu einem großen System mit rund 600.000 Schülern und 20.000 Lehrkräften an ca. 6.000 Standorten entwickelt.
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