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Walt Disney

  
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Walt Disney


Walt Disney
Gründungsjahr: 1923
Gründer: die Brüder Walt und Roy Disney
Hauptsitz: Burbank, Kalifornien, USA

Entstehung des Firmennamens:

Dieser geht zurück auf die Gründer: Walt und Roy Disney.

Geschichte:

Das Unternehmen wurde im Jahr 1923 als Disney Brothers Cartoon Studio und 1930 als Walt Disney Disney Productions gegründet. Die Umbenennung in The Walt Disney Company erfolgt am 06.02.1986. Das Unternehmen ist einer der größten Unterhaltungskonzerne der Welt. Hierzu gehören u.a. die Walt Disney Studios, die American Broadcasting Company, die Disneyland-Themenparks und die 3 Spartenkanäle Disney Channel, Toon Disney und Playhouse Disney. Darüber hinaus hält die Walt Disney Company Beteiligungen an zahlreichen Fernsehstationen, wie z.B. dem amerikanischen Sportkanal ESPN sowie 50 % am deutschen Sender Super RTL. Bis zum Juni 2005 wurde auch das NHL-Hockey-Team der Mighty Ducks of Anaheim vom Disney-Konzern geführt.

Disney-Filme waren früher bekannt als fantastische, lustige und harmlose Unterhaltungs- Filme. Hier sind vor allem die Filme aus den 50er und 60er Jahren sowie die Zeichentrickfilme zu erwähnen. Auch wurden häufig Kinderbücher verfilmt oder auch Romane kindgerecht verfilmt (wie z.B. der Glöckner von Notre Dame). Jedoch wurden die Geschichten nicht immer originalgetreu wiedergegeben. Als einer der künstlerisch interessantesten Filme ist der Musikfilm "Fantasia" anzusehen, hier wurde klassische Musik für das junge Publikum in einen Zeichentrickfilm integriert. Die Science-Fiction-Filme aus der Produktion von Disney waren insgesamt weniger erfolgreich. In den 80er Jahren wurde die Produktionsfirma Touchstone Pictures gegründet. Hintergrund war hier, auch das erwachsene Publikum anzusprechen. Zunächst konnten mit Filmen wie "Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone" oder "Zoff in Beverly Hills" auch Erfolge erzielt werden. Mit den Pixar Animation Studios und der Miramay Film konnte Disney sich 2 der erfolgreichsten Filmfirmen überhaupt sichern. Vor allem durch die "Fluch-der-Karibik-Trilogie konnte die Walt Disney Company wieder einen großen Erfolg verbuchen. Hier diente eine Attraktion aus dem hauseigenen Vergnügungspark als Stoffvorlage zu den Filmen, was in der Geschichte eines Filmstudios bisher einmalig war.

Im November 2003 verließen Roy E. Disney und Stanley Gold im Streit mit dem langjährigen Firmenchef, Roy E. Disney, das Unternehmen. Sie warfen ihm mangelnde Führungsqualitäten vor, dieser Vorwurf erhärtete sich auch durch den Bruch mit Pixar. So waren die Produktionen mit Pixar, wie u.a. "Findet Nemo" oder "Die Monster AG" äußerst erfolgreich, die Eigenproduktionen von Disney waren hingegen weniger rentabel. Im Jahre 2005 wurde Michael Eisner von seinem Posten enthoben, welchen seither Robert A. Iger übernommen hat. Ende 2003 wurde die Zeichentricksparte geschlossen, mit Remakes eigener erfolgreicher Filme wurden nicht die gewünschten Erfolge erzielt.

Der Konzern Comcast unterbreitete den Aktionären von Disney am 11.02.2004 ein Kaufangebot (in Höhe von 66 Milliarden US-Dollar), welches jedoch wieder zurückgezogen wurde. Die Übernahme von Pixar erfolgte im Jahre 2006, nachdem die Kooperation auslaufen sollte. Pixar-Chef Steve Jobs hatte zuvor noch verkündet, dass man zukünftig wieder eigene Wege ohne Disney einschlagen wolle. Pixar wurde im Rahmen eines Aktienaustausch übernommen.

Produktpalette:

Medienbranche

Besonderheit:

Im Jahre 2006 erhielt Disney den Public Eye Award, da sich das Unternehmen weigerte, chinesische Firmen zu nennen, welche für Disney das Spielzeug herstellen. Somit schützt das Unternehmen seine Zulieferer vor Kontrollen.


MARKEN-Tags

Medienbranche

Weblinks


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