Swatch

| Gründungsjahr: | 1983 |
| Gründer: | Nicolas G. Hayek |
| Hauptsitz: | Biel, Schweiz |
Entstehung des Firmennamens:
Der Name Swatch steht als Abkürzung für second watch
Geschichte:
Bei der Swatch AG handelt sich um eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Schweizer Uhrenkonzerns The Swatch Group SA. Swatch ist zugleich auch der Markenname der bekannten gleichnamigen Uhr.Das Unternehmen ist weltweit bekannt für seine verspielten, bunten Plastikuhren, neben preiswerten Modellen stellt Swatch jedoch auch edle, hochpreisige Modelle mit Metallgehäusen und Metallarmbändern her. Für diese Uhren existiert auch ein Sammlermarkt und es kommen in unregelmäßigen Abständen limitierte Sonderedtitionen auf den Markt.
Nicolas G. Hayek gilt zwar als Vater der Swatch, jedoch waren es die beiden jungen Ingenieure Elmar Mock und Jacques Müller, welche im Mai 1980 ihrem damaligen Chef Ernst Thomke beim Grenchner Uhrwerkfabrikaten ETA die Pläne zur Ur-Swatch skizzierten. Somit sollte die schwächelnde Schweizer Uhrenindustrie gegen die fernöstliche Konkurrenz gestärkt werden. Der erste Marketingleiter, Konstantin Theile, führte nach dem Entwurf eines Konzeptes die neue Marke in den USA, Frankreich, Deutschland und der Schweiz erfolgreich ein. Die Swatch wurde jedoch erst am 01.03.1983 in Zürich lanciert, und wurde deshalb von Mondaine unwissentlich ein zweites Mal erfunden. Als M-Watch wurde sie 1 Woche vor der Swatch der überraschten Konkurrenz und Öffentlichkeit vorgestellt. Die M-Watch wurde zum Preis von 38 Franken verkauft und war somit 11 Franken billiger als die Swatch von ETA/SMH. Beide Uhren haben die Uhrenindustrie nachhaltig verändert und sind maßgeblich an der Rettung der Schweizer Uhrenindustrie beteiligt. 1987 kam Peter Petersen zu Swatch, er leitete das Unternehmen bis zum Jahr 1998 und verhalf der Marke zu ihrem heutigen Bekanntheitsgrad. Auch Rudolph Moshammer 1997 designte zur Swatch-Uhr Feathers mit Sonderverpackung 2 Outfits, 1992 wurde die 100 Millionste Swatch-Uhr hergestellt, der französische Musiker Jean-Michael Jarre führte zu diesem Anlass am Matterhorn eine Lasershow vor. Im Jahr 2006 wird die neue Swatch-Produktlinie "Jelly in Jelly" auf den Markt gebracht.
Im Jahr 2006 wird die neue Produktlinie "Jelly in Jelly" von Swatch auf den Markt gebracht. Zur Swatchuhr aus Plastik haben sich inzwischen u.a. auch Modelle mit Metall- bzw. Aluminiumgehäuse oder in einem extrem flachen und zierlichen Gehäuse gesellt. Auch wurde das Swatch-Auto Smart von Daimler AG realisiert, jedoch in anderer Form als von Nicolas G. Hayek geplant, Swatch-Brillen in verschiedenen Farben und Formen wurden produziert, welche jedoch wieder vom Markt verschwanden. Auch heute noch findet man eine beachtliche Anzahl von Sammlern, welche sich teilweise in Swatch-Clubs organisieren. Swatch engagiert sich seit einziger Zeit auch verstärkt für Trendsportarten wie Snowboarding und Beach Volleyball. Im Jahre 1995/1996 wurde das als elektronischer Skipass für Wintersportler entwickelte Prinzip der Access in eine Swatchuhr integriert.
Produktpalette:
Uhren, Schmuck
Besonderheit:
Als begehrtestes Sammlerstück kann aus heutiger Sicht die Swatch Art Special itgol ORO (GZ 113) bezeichnet werden, welche in einer Serie nummeriert von 001 - 100/100 an 99 namentlich bekannte Persönlichkeiten abgegeben wurde. So konnte eines dieser Exemplare auf einer Auktion im Jahr 1991 einen Höchstpreis von 56.000 Schweizer Franken erzielen.
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Weblinks
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