Sony

| Gründungsjahr: | 1946 |
| Gründer: | Akio Morita und Masaru Ibuka |
| Hauptsitz: | Kanagawa, Tokio, Miyagi |
Entstehung des Firmennamens:
Der Firmenname Sony ist eine Kombination aus dem lateinischen Wort sonus (Klang) und dem englischen Wort sonny (kleiner Junge). Sony war das erste japanische Unternehmen, welches seinen Firmennamen in lateinischen Buchstaben schrieb. Dies führte wegen der verlorenen Krieges gegen die USA zu großen Diskussionen in der Öffentlichkeit.
Geschichte:
Die Firmengeschichte des bekannten Herstellers von Unterhaltungstechnologien geht zurück ins Mitte des 20. Jahrhunderts, wo ein Zusammentreffen der Elektro-Ingenieure Masaru Ibuka und Akio Morita in Tokio stattfand.
Das Unternehmen produzierte in seiner Anfangszeit u.a. selbst entwickelte Reiskocher, welche jedoch nicht funktionssicher waren. Daher wurde der Schwerpunkt auf die Produktion von Produkten der Unterhaltungselektronik verlagert. Durch den Erwerb eines technischen Lizenz zur Herstellung von Transistoren gelang der endgültige Durchbruch, und das erste Transistorenradio kam auf den Markt.
In der Folgezeit machte sich das Unternehmen weltweit einen Namen durch seine hochinnovativen Geräte welche über ein attraktives Design verfügen. Besonders die Miniaturisierung der Geräte bedeutete einen Schwerpunkt bei der Entwicklung.
In den 70er Jahren wurde auch Deutschland als Standort entdeckt, die Mitarbeiterzahl lag zu Beginn bei 20. Unter der Formel "Made by Sony" konnte nun auch in Deutschland CD-Player, Videorecorder und Farbfernseher erfolgreich vermarktet werden. Die Entwicklung der PlayStation zählt wohl zu einem der größten Erfolge für das Unternehmen, Sony brachte bereits in den 90er Jahren seine ersten Handy-Modelle auf den Markt. Mit dem CMD-C1 konnte man sich schon auf dem deutschen Markt behaupten. Jedoch gelang Sony erst vor kurzem der endgültige Durchbruch auf dem internationalen Mobilfunk-Markt. Der Sprung in die Top 5 der Handy-Hersteller belang durch den Zusammenschluss mit der schwedischen Firma Ericsson.
Ein großer Erfolg für das Unternehmen bedeutete auch die Einführung des Walkman, des kleinen, tragbaren Kassettenspielers, welcher ab 1979 produziert wurde. Sony hat bis heute das Markenrecht für den Begriff Walkman, lediglich in Österreich wurde Sony dieses im Jahre 2002 entzogen. In Zusammenarbeit mit Philips wurde im 1983 die Compact Disc eingeführt, die mobilen Abspielgeräte. Bis heute produziert Sony auch CD-Spieler, die mobilen Abspielgeräte für die Compact Disc. werden Discman genannt. In den Jahren um 1990 wurden von Sony jährlich ca. 500 neue Produkte entwickelt und eingeführt.
Von Sony wurde auch das Videoaufnahmesystem Betamax entwickelt, dieses konnte sich jedoch gegen das VHS-System nicht behaupten. Das Unternehmen ist seit längerer Zeit führend bei der Herstellung von Videokameras für Profis sowie CCD-Chips, welche zur Aufnahme von Videofilmen dienen. Für den privaten Unterhaltungsmarkt wird eine Vielzahl von Videokameramodellen angeboten, auch Trinitron-Farbbildröhren wurden von Sony entwickelt. Diese verlieren jedoch zu Zeiten von Plasma- und LCD-Fernsehern immer mehr an Bedeutung. Das 1998 entwickelte SACD-Format konnte sich bislang nicht am Markt behaupten. Die in den 90er Jahren entwickelte MiniDisc wurde hauptsächlich im asiatischen Raum verbreitet. Teuere Lizenzgeführen und ein aufwendiger Kopierschutzmechanismus verhinderte die Durchsetzung in Deutschland. Die MB-Geräte waren zeitweise beliebt und sind durch die exzellenten Akkulaufzeiten (bei Topmodellen bis zu 135 Stunden) bis heute auf dem Markt.
Als besonders erfolgreich ist die Einführung der Playstation anzusehen (Markteinführung in Japan war 1994), welche ursprünglich auf eine Kooperation mit Nintendo hervorging. Diese hatte zum Ziel, ein CD-Laufwerk für das SNES zu produzieren. Die Playstation wurde jedoch zu einem eigenständigen Sony-Produkt. Ende des Jahres 2006 hatte die Firma Sony nach dem Release der Playstation 3 wieder größere Verluste im Konsolengeschäft zu verzeichnen.
Die Firma Sony ist auch der Hersteller des Roboter-Hundes Aibo, des humanioden Roboters Orio und der Vaio-PCs. Um seine Marktposition auszubauen, möchte Sony eigene Standards etablieren, hier sind u.a. der Mempory Stick sowie die in Sony-Digitalkameras verwendeten Akkus zu nennen. Sony ist auch als Zulieferer für viele andere Firmen tätig. Zu Beginn des Jahres 2006 übernahm Sony von Konica Minolta das Kamerageschäft, im Juli kam dann die erste Sony-Spiegelreflex-Kamera Sony Alpha, auf den Markt. Am 01.10.2002 erfolgt die Übernahme des Mitbewerbers Aiwa.
Produktpalette:
Fernseher und Projektoren, Notebooks, Computerprodukte, Digitalkameras, digitale Bilderrahmen, Fotodrucker, Camcorder, DVD und Blu-ray Disc, Home Entertainment und HiFi, MP3-Player, tragbare Audiogeräte, Caraudio und Navigation, Kopfhörer, Speichermedien, Akkus, Batterien, Ladegeräte, Mobiltelefone, Spielkonsolen.
Besonderheiten:
Auch im Bereich des Film- und Musikgeschäftes machte sich die Firma Sony einen Namen, so kaufte das Unternehmen im Jahre 1988 die Plattenfirma CBS Records, heute Sony Music Entertainment. Im Jahre 204 fusionierte man mit der Plattenfirma Bertelsman Music Group, die Firmen agieren heute unter dem Namen Sony BMG Music Entertainment. Von The Coca-Cola Company wurde 1989 deren Unterhaltungsholdings erworben, so dass Sony ein eigenes, erfolgreiches Hollywood-Studio besitzt. Das legendäre Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer sowie dessen Tochterunternehmen United Artists wurde ebenfalls durch ein Konsortium unter der Leitung von Sony sowie der Firma Comcast erworben.
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