Siku

| Gründungsjahr: | 1921 |
| Gründer: | Richard Sieper |
| Hauptsitz: | Lüdenscheid |
Entstehung des Firmennamens:
Der Markenname Siku geht aus "Sieper-Kunststoffe" hervor.
Geschichte:
Das Unternehmen Sieper Lüdenscheid GmbH & Co. KG ist ein Spielzeugkonzern, welcher in Lüdenscheid ansässig ist. Bekannt ist das Unternehmen hauptsächlich für seine Spielzeug-Miniaturen aus Kunststoff und Metall. Im Jahre 1921 gründete Richard Sieper in Lüdenscheid eine Gießerei, vor dem zweiten Weltkrieg wurden überwiegend Koppelschlösser und Konsumgüterartikel gefertigt. Nachdem thermoplastische Kunststoffe entwickelt wurden, produzierte das Unternehmen daraus Artikel wie Kleinmöbel und Badezimmer-Spiegelschränke. Im Jahre 1943 wurde in Hilchenbach-Müsen eine weitere Produktionsstätte eröffnet, welche heute unter dem Namen "Sieper Werke GmbH" firmiert. Das Unternehmen fertigt Regalsysteme und Badezimmerschränke aus Kunststoff.
Einen Namen als Spielzeughersteller machte sich Sieper ab dem Jahre 1950. Das Unternehmen gehört zu den Ausstellern der ersten Nürnberger Spielwarenmesse, zu dieser Zeit wird der Name Siku als Marke eingetragen. Zu Beginn werden Spielwaren aus Kunststoff gefertigt, ab 1954 dann Spielzeugmodelle. Spielzeugmodelle aus Metall, welche im Zinkdruckgussverfahren gefertigt werden, werden erstmals ab 1963 produziert. Die Modelle der Plastik-Serie werden zwar weiterhin produziert, ab 1969 wurde die Plastik-Serie ganz eingestellt. Ab 1975 wurde dann u.a. der Maßstab der neuen Modelle auf 1:55 geändert, die Modellnummern wurden 4stellig. Seit dem Jahr 1983 hat Siku den der Super-Serie auch eine Farmer-Serie im Sortiment, welche im Maßstab 1:32 ausgelegt ist. Sie bietet ein umfangreiches Programm an aktuellen Fahrzeugen aus der Landwirtschaft. Im Jahr 1984 wird das Berliner Unternehmen Wiking Modellbau übernommen, somit kam nun eine große Welle von neuen deutschen PKW's ins Sortiment. 1993 ändert sich das Firmenlogo, die Modelle werden detaillierter bedruckt und auch leichter und weniger scharfkantig. 1995 folgt der Bau eines Logistikzentrums mit vollautomatischem Hochregallager in Lüdenscheid. 1998 startet die Serie Siku-Junior, dies sind Spielzeugmodelle aus Kunststoff in einem großen Maßstab. In der Farmer Classic Serie 2 erscheinen im Jahr 2001 zwei klassische Traktorenmodelle und ein Anhänger, ab 2003 werden auch Modelle im H0 Maßstab 1:87 gefertigt. Seit einiger Zeit produziert Siku vor allem Baufahrzeuge wie auch LKW- und PKW-Modelle im Maßstab 1:50, seit 2004 betrat das Unternehmen mit der Control Serie ein neues Gebiet. Hierbei handelt es sich um infrarot bedienbare Farmermodelle mit digital proportionaler Steuerung sowie vielen Licht-, Anhänger- und Zusatzfunktionen. Somit können mit einer Fernbedienung bis zu 4 verschiedene Modelle bzw. Geräte angesteuert werden. Es folgen die Siku-Super-Modelle sowie Siku-Lightning und Siku-Hurricane, auch sind mittlerweile Militärmodelle im Angebot. Mittlerweile werden jährlich Millionen von Modell-Fahrzeugen produziert.
Produktpalette:
Spielzeugminiaturen aus Kunststoff und Metall
Besonderheit:
Durch die hohe Qualität und die zahlreichen Details, sind die Produkte von Siku von Beginn an auch bei Sammlern beliebt. Neben den normalen Serienmodellen gibt es auch Modelle, welche speziell für ausländische Märkte gefertigt werden. Auch die oft nur in geringer Stückzahlen gefertigten Werbemodelle haben bei Sammlern einen besonderen Wert. Hierbei handelt es sich um Modelle, welche im Auftrag von Industriekunden nach deren genauen Vorgaben gefertigt werden, diese können bei Sammlern nicht selten mehrere hundert Euro wert sein. Seit dem Jahr 2006 bietet Siku auch selbst limitierte Sondermodelle zu besonderen Anlässen an. Diese sind überwiegend schwarz und in besonderen Kartons verpackt. Hierzu gehörten u.a. Modelle wie Porsche Carrera GT, Bugatti Veyron und Mercedes Mc Laren SLR.
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Ergänzungen
- 12012-02-03 12:02:48I think you hit a blulesye there fellas!