Sennheiser

Sennheiser electronic GmbH & CoKG ist ein mittelständisches Unternehmen in der Region Hannover, wo es am 1. Juni 1945 als Laboratorium Wennebostel von Fritz Sennheiser gegründet wurde. Hauptpunkt der Produktion liegt bei der Herstellung von Mikrofonen und Kopfhörern. Weitere Produkte sind Drahtlostechnik für den Broadcast-Bereich, Konferenztechnik und Hörhilfen. Zur Marke Sennheiser gehören auch Studiomikrofonhersteller Georg Neumann und der Lautsprecherhersteller Klein und Hummel.
Während der Kriegszeit beschloss Sennheiser mit seinen Ersparnissen ein Handwerksunternehmen zu gründen. Das Institut für Hochfrequenztechnik und Elektroakustik arbeitete während des Krieges für die Wehrmacht im Bereich Chiffrierungstechnik. Aus diesem Grund produzierte das junge Unternehmen Sennheiser zuerst Messgeräte wie Voltmeter. Diese Voltmeter verkaufte Fritz Sennheiser an Siemens, der nach Kriegsende von seinen Lieferanten abgeschnitten war. Die Aufträge finanzierte Siemens vor, für das Labor W.
1946 bekam das Laboratorium Wennebostel wiederum von Siemens den Auftrag, ein Mikrofon eines österreicherischen Zulieferers nachzubauen, Labor W nahm diesen Auftrag, der erneut vorfinanziert wurde, an und nannte das Produkt MD1.
Im folgenden Jahr wurde das Laboratorium Wennebostel in Sennheiser electronic umbenannt, um deutlich zu machen, dass es kein einfaches Labor mehr, sondern ein moderner Industriebetrieb mit über 450 Beschäftigten war.
Am 9. Mai 1982 vollzog sich bei Sennheiser ein Generationswechsel. Fünf Jahre später erhielt das Unternehmen einen Academy Award (Oscar) für das Richtmikrofon MKH 816. Anfang 1990 produzierte Sennheiser den teuersten Kopfhörer in limitierter Auflage. Sennheiser betreibt heute vier eigenen Produktionsstätten, wobei in der ältesten in Wennebostel in der Zeit Firmengründung entwickelt und geforscht wird.
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