Rowenta

| Gründungsjahr: | 1884 |
| Gründer: | Robert Weintraud |
| Hauptsitz: | Erbach (Odenwald) |
Entstehung des Firmennamens:
Dieser entstand in Anlehnung an den Namen des Firmengründers.
Geschichte:
Die Firma Rowenta ist ein Hersteller von Haushalts- und Küchengeräten. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1884 von Robert Weintraud in Offenbach am Main. Hier fertigte man für die ortsansässige Lederindustrie Gürtenschnallen und Beschläge. Im Jahre 1909 folgte die Umwandlung des Unternehmens in "Weintraud & Co. GmbH" und die Anmeldung des Markennamens "Rowenta". Im Jahre 1913 beantragte Rowenta Markennamenschutz für elektrische Heiz-, Koch- und Wärmeapparate sowie andere Produkte. Im Jahre 1915 begann in Deutschland die Produktion des Brotrösters E 5003.
Zu Beginn der 20er-Jahre wurden weitere elektrische Haushaltsgeräte hergestellt, so u.a. Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Wasserkocher. Auch gastronomische Kaffeemaschinen verkauften sich sehr gut. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Werk neu aufgebaut, 1948 werden auch Feuerzeuge und Kochplatten ins Produktsortiment neu aufgenommen. Im Jahr darauf wurde das erste Bügeleisen mit Temperaturregler und Thermostat auf den Markt gebracht. Das bekannte Herrenfeuerzeug "snip" ging 1952 in Produktion, der meistverkaufte Bügelautomat ist in den 60er Jahren der "Federleicht" von Rowenta. 1959 erfolgt die Gründung des Zweigwerks in Erbach. Im Jahre 1963 erwarb das US-Unternehmen Sunbeam Corporation das Familienunternehmen. Darauf folgte die Gründung von "Rowenta France" und das "men-Feuerzeug" wird mit dem Preis des New Yorker Museum of Modern Art ausgezeichnet. In den Jahren von 1967 bis 1980 werden weitere Niederlassungen in Österreich, Italien, Großbritannien, den Niederlanden und Belgien gegründet. 1982 wird der Mutterkonzern Sunbeam Corporation von der Allegheny International übernommen. 4 Jahre später wird Rowenta mitsamt dem Mutterkonzern von der Firma CPC aufgekauft. 1986 wird die "Rowenta USA" gegründet, 1988 wurde Rowenta von CPC an die französische Groupe SEB verkauft, und dort als eigene Marke in den Konzern integriert.
Im Jahre 2005 kam das Unternehmen erneut in die Krise. Auch die Auffrischung des Designs der Produktpalette und Einführung eines neuen Staubsaugers ohne Staubbeutel brachten nicht den gewünschten Erfolg. So sollten im Werk Erbach 215 Mitarbeiter entlassen werden. Die Produktion von Bügeleisen sollte zu 50 % nach China ausgelagert werden.
Produktpalette:
Küchen- und Haushaltsgeräte
MARKEN-Tags
Weblinks
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