Neff

| Gründungsjahr: | 1877 |
| Gründer: | Carl Andreas Neff |
| Hauptsitz: | Bretten |
Entstehung des Firmennamens:
Dieser geht auf den Firmangründer, Carl Andreas Neff, zurück.
Geschichte:
Im Juni 1877 gründet Carl Andreas Neff mit 6 Gesellen die Carl Neff Herd- und Ofenfabrik und beginnt mit der Produktion von Kohleherden, Waschkesselherden und Zubehör. 1885 wird die Produktpalette um kohlebeheizte Konditorei-Backöfen erweitert und schließt damit zu dieser Zeit eine Marktlücke. 1910 werden bereits 40 Mitarbeiter beschäftigt, 1914 wird mit der Produktion von Gasherden begonnen. 1919 wird ein Gasbrenner für Konditoreibacköfen vorgestellt, in der Folgezeit gewinnt die Elektrizität immer mehr an Bedeutung. Die Firma Neff erkennt das Potential und stattet Konditoreibacköfen und Brotbacköfen mit elektrischer Heizung aus. 1939 sind in Folge des 2. Weltkrieges 60 % des Werkes zerstört, ein Neubeginn erfolgt mit zunächst 7 Mitarbeitern. 1949 wird der neue Neff Standherd präsentiert, welcher über eine emaillierte Oberfläche und getrennt schaltbare Ober- und Unterhitze verfügt. Ab 1950 stattet Neff als erster Hersteller Backöfen serienmäßig mit einem Thermostat aus, und man beginnt mit dem Bau eines zweiten Werkes im Ruiter Tal. 1953 wird die Produktpalette um Gasherde erweitert, welche sich alle durch einen größeren Backofen-Innenraum, Geschirrwagen und modernes Design auszeichnen, das Werk in Bruchsal baut mit 300 Beschäftigten Geräte für Großküchen. Mit "Arcus Super" werden automatisch gesteuerte Kochplatten und beleuchtete Schalterknebel vorgestellt. Die Palette wird um Spülen, Kühlschränke und Waschmaschinen erweitert, im Folgejahr wird das modernste Emailierwerk in Europa errichtet, der erste Mikrowellenherd kommt 1957 auf den Markt, welcher für Furore sorgt. Im Folgejahr wird eine weitere Sensation vorgestellt, das Induktionskochen im ersten gebrauchsfähigen Gerät in Europa. 1961 werden erstmals Einbaubacköfen, Einbauherde und Kochmulden gezeigt, welche in separate Schrankumbauten integriert werden, Mikrowellenherde werden nun auch für die Großküchenverpflegung geliefert. Neff wird Europas größter Elektroherdhersteller und beschäftigt zu dieser Zeit ca. 2.500 Mitarbeiter an 4 Werkstandorten. 1964 finden in fast 50 Ländern weltweit Produkte der Firma Neff ihre Kundschaft. 1967 wird das Backofenvolumen erneut erweitert, 1970 kommt das flexible Kochmuldenprogramm unter dem Namen Domino auf den Markt. Nun kann auch mit dem einzigartigen Neff-Heißluftsystem Circotherm auf mehreren Ebenen gleichzeitig gebacken und gebraten werden, im Folgejahr wird erstmals ein selbstreinigender Backofen präsentiert.
In den nächsten Jahren werden weitere innovative Produktneuheiten vorgestellt Ab 1980 wird durch neue Langfeldleuchten der Innenraum der Herde optimal ausgeleuchtet und die Speisen können besser begutachtet werden. Im August 1982 muss die Carl Neff GmbH als Tochtergesellschaft der AEG Liquidationsvergleich anmelden, von der Landesregierung Baden-Württemberg werden dem Unternehmen10 Millionen DM zur Verfügung gestellt, womit eine Wiederaufnahme der Produktion erreicht werden soll. Im Oktober geht das Unternehmen in den Anschlusskonkurs, nachdem die Mindestvergleichsquote von 35 % nicht erfüllt werden konnte, danach übernimmt die Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH die Marke Neff und gründet die Neff GmbH, München. 1983 wird auch eine neue Herdreihe mit voll beleuchteter Schalterblende vorgestellt. Im Jahr 2000 präsentiert Neff seine Einbaugeräte erstmals im Material- und Farbthema Aluminium. 2002 begeht das Unternehmen sein 125jähriges Jubiläum, 2006 wird eine neue Generation von Kühlgeräten eingeführt.
Am Produktionsstandort Bretten beschäftigt Neff im dortigen 105.000 m² großen Stammwerk ca. 1.300 Mitarbeiter, welche jährlich ca. 1,4 Mio. Geräte produzieren.
Produktpalette:
Einbau-Haushaltsgeräte
Besonderheit:
Das Dampfgaren hat in der Küche eine lange Tradtion, in Asien ist es seit jeher eine der beliebtesten Garmethoden. Neff präsentiert ein komplettes Dampfgarer-Programm für jeden Anspruch und jede Küche, mit einer einzigartigen CircoSteam-Technologie. Mit seinen 10 Betriebsarten kann der Mega 8762 N auch ganze Men Der modernste Trend in der Küche hat eine lange Tradition: das Dampfgaren. In Asien ist das Dampfgaren seit jeher eine der beliebtesten Garmethoden. Aus gutem Grund, denn im heißen Dampf behalten alle Speisen ihr eigenes Aroma und ihre natürliche Farbe - die ideale Zubereitung für hochwertige, feine Zutaten. Dazu fett- und salzarm, also ganz im gesundheitsbewussten Trend. Neff präsentiert ein komplettes Dampfgarer- Programm für jeden Anspruch und für jede Küche.
Und Neff hat das Dampfgaren noch einmal revolutioniert. Mit der einzigartigen CircoSteam®-Technologie, die alle Vorzüge von Dampfgaren und CircoTherm®Heißluft kombiniert und sich hervorragend für die Zubereitung von innen saftigem und außen knusprigem Fleisch, Geflügel oder Fisch eignet. Der Mega 8762 N mit CircoSteam®kann noch mehr: Mit seinen 10 Betriebsarten gelingen stets perfekte Ergebnisse, auch ganze Menüs auf drei Ebenen gleichzeitig. Natürlich ohne Aromavermischung. Dampf überträgt die Wärme besonders schonend auf die Speisen, deshalb schmeckt Aufgewärmtes wie frisch zubereitet, beim Auftauen trocknet nichts aus. üs auf 3 Ebenen gleichzeitig zubereiten.
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