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Mattel

  
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Mattel


Mattel
Gründungsjahr: 1945
Gründer: Harold Matson, Elliot Handler und dessen Frau Ruth
Hauptsitz: El Segundo, Kalifornien, USA

Entstehung des Firmennamens:

Der Firmenname setzt sich zusammen aus Harald Matsons Spitzname "Matt" und "Elliot".

Geschichte:

Die Firma Mattel Inc. ist weltweit führend bei der Herstellung, der Vermarktung und dem Design von Kinderspielzeug. Das Unternehmen unterhält Büros und Niederlassungen in 36 Ländern und verkauft seine Produkte in über 150 Nationen. Bei der Firma Mattel sind ca. 26.000 Mitarbeiter beschäftigt, im Jahre 2005 lag der Umsatz bei ca. 5,1 Milliarden US Dollar.

Die Anfänge gehen auf das Jahr 1945 zurück, als in einer Garagenwerkstatt "Mattel Puppenmöbel" entstanden. Ermutigt durch den Erfolg der Puppenmöbel wurde nun weiteres Kinderspielzeug hergestellt. So war das "Uke-A-Doodle", eine Kindergitarre", das erste Produkt in einer Reihe von Musikspielzeugen. Zu dieser Zeit war eine handangetriebene, patentierte Musikbox eines der erfolgreichsten Erzeugnisse von Mattel. Auf diesen Erfolg konnte das Unternehmen in den 50er und 60er Jahren weiter aufbauen. 1955 wurde ein weiteres, äußerst erfolgreiches Produkt eingeführt, die "Burp Gun", eine automatische Waffe. In diesem Jahr buchte das Ehepaar Handler auch 52 Wochen lang Werbung im Rahmen einer Fernsehshow für Kinder, dem "Mickey Mouse Club", womit erstmals 1 ganzes Jahr durchgehend im Fernsehen für Kinderspielzeug geworben wurde. Seit dieser Zeit ist auch die "Mouseguitar" fester Bestandteil der Show und wurde zu einem andauernden Markterfolg.Im Jahr 1959 führte Mattel das Produkt ein, welches die erste Rolle im Spielwarenmarkt übernehmen würde, eine Barbie-Puppe, von welcher in den letzten 4 Jahrzehnten ca. 1 Milliarde verkauft wurde. In den frühen 60er Jahren weitete Mattel das Geschäft auf internationaler Ebene aus, viele Produkte waren dabei so erfolgreich, dass 1963 Lizenzverträge mit vielen Ländern geschlossen wurden, 1964 eröffnete das erste Zweigunternehmen in der Schweiz. Im Jahre 1968 wurde "Hot Wheels" eingeführt, kleine Autos, welche einen ebenso großen Erfolg wie die Barbie-Puppen erzielten. In den frühen 70er Jahren wurden auch eine Reihe von Geschäftsfeldern übernommen, die nicht zum Spielwarenmarkt gehörten. Mitte der Siebziger verlassen Elliot und Ruth Handler das Unternehmen, das neue Management erweitert Mattel um die neue Produktkategorie Electronics. 1977 wird eine Linie von tragbaren Electronic Games eingeführt, 1979 folgt das Home Entertainment System "Intellivision", eine Reihe von minderwertigen Imitationen überschwemmte schon bald darauf den Markt. Ein nächster großer Verkaufshit wurde "Masters of the Universe", danach konzentrierte sich das Unternehmen auf wesentliche Produktlinien mit höherem Verkaufsvolumen. So wurden 10 Produktionsstätten geschlossen und das Team des Hauptquartiers wurde reduziert. Mattel akquirierte Arco Industries, Ltd, ein Unternehmen aus Hong Kong und es kam zu einem Joint Venture mit Bandai, dem größten japanischen Spielzeugunternehmen.

Im Jahre 1987 begann Mattel seine bis heute gültige Strategie: Die Ausdehnung der Kernmarken mit zeitgleicher Suche nach neuen Marken mit großem Potential. Die Marken Barbie und Hot Wheels wurden in unterschiedlichen Preiskategorien verkauft und mit neuen Accessoires, Innovationen und Spielsets zu kompletten Spielwelten ausgebaut. 1988 wird das Unternehmen durch eine Kooperation mit der Walt Disney Company weiter ausgeweitet. So beginnt man mit der Einführung einer Baby- und Vorschullinie, welche auf den Charakteren von Mickey Mouse-Figuren aufbaut. Später wird der Vertrag um die Filmcharaktere der Disney Filme erweitert, welche danach von Mattel produziert und vermarktet werden. 1993 kommt ein weiteres starkes Produkt hinzu, Fisher Price, Vorreiter im Baby- und Vorschul-Spielzeugmarkt. Danach werden weitere erfolgreiche Produktreihen wie die weltbekannten Kartenspiele UNO und Skip-Bo übernommen, 1994 bekommt Mattel auch die Rechte für die internationale Vermarktung des führenden Kreuzwortspiels "Scrabble". Im Jahr 1997 wird Tyco Toys mit Matchbox, View-Master und Magna Doodle übernommen. Im Sommer 1998 folgt die Übernahme von "Pleasant Company", welcher für sein "American Girl" bekannt ist. Diese Marke wird für Mädchen von 7 bis 12 Jahren produziert. Auch werden stets aktuelle Lizenzen, wie z.B. Nikelodeon, übernommen. Auch das rasant wachsende Feld interaktiver Spiele wird von Mattel erobert, eines der ersten Mattel Media-Produkte war "Barbie Fashion Designer", 2000 wurde Mattel zum Haupt-Lizenznehmer der Harry-Potter-Spielzeugserie. Im Jahr 2006 wird von Mattel die Übernahme des auf Elektronik-Spielzeug spezialisierten Herstellers Radica Games Ltd. bekanntgegeben.

Produktpalette:

Spielzeug

Besonderheit:

Im August 2007 ruft Mattel weltweit 1,5 Millionen in China hergestellte Spielzeuge zurück, da die Farbe einen zu hohen Bleigehalt aufweist. Der Chef des chinesischen Subunternehmens begeht daraufhin Selbstmord. Die Gewinnbelastung für den Konzern beläuft sich auf 30 Millionen Dollar. Nur knapp 2 Wochen später startet Mattel die größte Rückrufaktion seiner Firmengeschichte. So werden über 18 Millionen Produkte vom Markt genommen, an welchen kleine Magnete angebracht sind, welche Kinder verschlucken könnten.


MARKEN-Tags

Spielwaren

Weblinks


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