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Konica Minolta

  
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Konica Minolta


Konica Minolta
Gründungsjahr: 1873
Gründer: Rokusaburo Sugiura
Hauptsitz: Tokio

Entstehung des Firmennamens:

Das Unternehmen firmierte seit dem Jahre unter dem Namen Konishiroku Photo Industry Co., Ltd. Im Jahre 1987 wird die Firma in Konica Corporation umbenannt und unter dem Markennamen Konica alle Produktbezeichnungen konsolidiert.

Geschichte:

Die Firma Konica ist ein Unternehmen aus dem Bereich der Fotowirtschaft, welches im Jahre 1873 in Tokio von Rokusaburo Sugiura gegründet wurde. Er beginnt zunächst mit dem Handel lithografischer und fotografischer Produkte.

Die Umbenennung in Konishi Honten erfolgt im Jahre 1879. Die Firma stellt 1882 den ersten japanischen Kinofilm her. Die Konsishi-Fotoschule wird 1923 gegründet, aus welcher später die Tokyo University of Industrial Arts hervorgeht. Eine weitere Umbenennung des Unternehmens in Konishiroku Photo Industry Co., Ltd erfolgt im Jahre 1943.

Das Unternehmen gründet in den Jahren 1956 und 1962 weitere Niederlassungen in Philadelphia, PA, USA und in Hamburg. 1973 wird das 100jährige Bestehen von Konishiroku Photo Industry gefeiert, was mit der Einführung eines neuen Logos und Firmensymbols einhergeht. Der Firmenname wird 1987 in Konica Corporation umbenannt, 1998 wird die Konica Color Imaging Corporation gegründet.

In Hohenbrunn bei München befindet sich das deutsche Zentrum für Fotoprodukte der Firma Konica, zu deren Produktpalette Farbfilme, Kameras, Minilabs sowie medizinische Bildsysteme und digitale Editier- und Speichertechnologien gehören.

Eine Fusoin mit der Minolta Co. Ltd. wurde im Januar 2004 zum Abschluss gebracht. Das Unternehmen operiert unter Konica Minolta, die neue Holdinggesellschaft trägt den Namen Konica Minolta Holdings Inc.

Die europäischen Hauptquartiere Konica Minolta Photo Imaging Europe GmbH in Hohenbrunn und die Konica Minolta Business Solutions Europe GmbH in Langenhagen sind unter dem Dach der neuen Holdinggesellschaft zusammengefasst. Die Unternehmen sind mit ca. 6.000 Angestellten in 26 europäischen Niederlassungen ansässig. Vor allem mit preiswerter Kameras und Filmen hat sich die Firma international einen Namen gemacht.

Das Kamerageschäft wurde von Konica Minolta im März 2006 aufgegeben, die Weiterführung der Sparte der digitalen Spiegelreflexkameras ging auf die Firma Sony über. Als Nachfolger der Konica Dynax 5D brachte Sony im Jahr 2006 die Sony Alpha 100 auf den Markt.

Produktpalette:

Zur aktuellen Produktpalette gehören Ferngläser, multifunktionale Officesysteme, Kopiersysteme, Laserdrucker, Faxsysteme, Scanner sowie Farb- und Lichtmesssysteme. Früher wurden auch Mittelformat-, Disc-, Pocket-, APS-Kameras, Kleinbildkameras und Digitalkameras hergestellt.

Besonderheit:

Das Unternehmen Minolta wurde auch wegen der Zusammenarbeit mit tradionellen europäischen Manufakturen Leitz (Leica) und Hasselblad bekannt. Minolta arbeitete in den 70er Jahren mit Leitz an der Leica R3, die erste Spiegelreflexkamera mit elektronischer Steuerung, später folgte eine legendäre Messsucherkamera mit Wechselobjektiven. Die CL/CLE ist die bis heute leichteste und kleinste Leica und wurde überaus populär.


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