Gucci

| Gründungsjahr: | 1923 |
| Gründer: | Guccio Gucci |
| Hauptsitz: | --- |
Entstehung des Firmennamens:
Das Unternehmen ist nach seinem Gründer, Guccio Gucci, benannt.
Geschichte:
Im Alter von erst 23 Jahren gründete der Sattlermeister Guccio Gucci im Jahre 1904 in Florenz eine kleine Werkstatt für Sättel und Reiterbedarf. Nachfolgende Reisen ins Ausland führten ihn in die Welt der internationalen Mode ein. Im Jahre 1920 kehrte Gucci in seine Heimat zurück und eröffnete in Florenz wiederum ein Geschäft für teuere Lederwaren. Diese stellte er in seiner eigenen Werkstatt her. Das hervorragende Angebot von Gucci lockte schon bald Kundschaft aus aller Welt nach Florenz. Gucci erweiterte hierauf sein Sortiment und bot ab dem Jahre 1938 auch in Rom seine Lederwaren, überwiegend Schuhe und Handtaschen, an. Das Unternehmen, welches mittlerweile als "Guccio Gucci S.r.1" firmierte, florierte immer mehr. Im Jahre 1939 konnten die 4 Söhne von Guccio Gucci ihre eigenen Filialen in Mailand, Rom und Florenz eröffnen. Zu Zeiten des 2. Weltkrieges musste Gucci auch auf andere Materialien zurückgreifen. Dies waren u.a. Hanf, Leinen, Jute und Bambus, welche bis heute Bestandteile der Gucci-Produkte geblieben sind.
Im Jahre 1947 wurde das erste Gucci-Produkt mit dem typischen Symbol eingeführt, dies war eine Tasche mit einem Henkel aus Bambusholz. Im Laufe der 50er Jahre wurden die ersten Strickteile produziert sowie der Mokassin-Schuh, welcher zum 2. symbolträchtigen Produkt der Gucci-Linie wird. Im Jahre 1953 stirbt Guccio Gucci, danach werden Geschäfte in London, Paris und Palm Beach eröffnet. Viele Prominente wie Grace Kelly und Audrey Hepburn verhelfen der Marke Gucci zu Ansehen, 1966 wurde der berühmte Seiden-Schal für Jackie Kennedy kreiert, welcher auch heute noch unter dem Namen "Jackie O" bekannt ist. Ende der 60er Jahre wurde das legendäre GG-Logo eingeführt, in den 70ern wurde der ferne Osten als neuer Markt erschlossen.
Durch Erbstreitigkeiten wurde der rasante Aufstieg von Gucci 1989 jäh gebremst. Durch die finanziellen Probleme musste das Unternehmen an das arabische Investunternehmen "Investcorporation" in Bahrein verkauft werden. Kurz vor seinem Tod hatte Maurizio Gucci den Jungdesigner Tom Ford für das Unternehmen engagiert, welcher Gucci aus der Krise führen konnte. 1997 steigt Gucci auch ins Uhren-Geschäft ein, 1999 geht das Unternehmen eine Allianz mit Pinault-Printemps-Redoute ein. Nachfolgerin von Tom Ford ist im Jahre 2003 Alessandra Faccinetti, welche zuvor seine Assistentin war. Für das Design ist Frida Giannini verantwortlich.
Produktpalette:
Lederwaren, Mode, Bücher, Accessoires
Besonderheit:
Der Enkel des Firmengründers, Maurizio Gucci, wird im Jahre 1995 von einem Profikiller, im Auftrag seiner eigenen Frau, erschossen.
MARKEN-Tags
Weblinks
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