Gerber

| Gründungsjahr: | 1939 |
| Gründer: | Joseph Gerber |
| Hauptsitz: | Portland |
Entstehung des Firmennamens:
Geschichte:
Dieser geht auf den Firmengründer, Joseph Gerber, zurück.
Der Firmengründer, Joseph Gerber war ursprünglich Werbefachmann, der jedoch später dieser Beruf aufgab und sich der Herstellung von Messern widmete. Im Jahr 1939 gründete er die Firma Gerber Legendary Blades, 1966 führt Joseph Gerber das MK II Combat Messer ein, welches zum beliebtesten Messer bei Soldaten im Vietnamkrieg wird. Zwei Jahre danach werden die sogenannten "Armorhide"-Griffschalen eingeführt, 1981 folgt die industrielle Fertigung der innovativen L.S.T.-Griffschalen mit Micarta-Material. Im Jahr 1984 liefert Gerber als erster Hersteller Messer mit Spritzgruß-Griffschalen.
Mit dem Gator Folder wird 1991 das erste Messer mit industriell verbundenem Nylon und Kratongummierung auf den Markt gebracht, im selben Jahr folgt das Multi-Tool Multi-Plier. Zwei Jahre später gehören die MP zu den Verkaufsbestsellern bei Gerber. Im Jahr 2002 kündigt das Unternehmen die Einführung von Silver Trident Militärmessern an, im Folgejahr kommt das Reciol Auto-Plier sowie das Emerson Alliance heraus. Mobile L.E.D.-Beleuchtung sowie das Nautilus-Tool folgen im Jahr 2004, danach wird im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Gerber die Produktpalette um ein eigenes Trinkrucksacksystem erweitert.
Produktpalette:
Multi-Tools, L.E.D.-Leuchten und Trinkrucksacksysteme
Besonderheit:
Bei den Messern der Firma Gerber bestehen einige Ähnlichkeiten zu den Leathermann-Tools, ebenso einige interessante Unterschiede. Bei einigen Messern von Gerber müssen zur Benutzung der Werkzeuge die Griffe aufgeklappt werden. Jedoch gibt es auch ein einzigartiges System, bei welchem die Zange gerade am Ende herausgeschoben wird. Dadurch ist es möglich, dass Gerber-Messer mit einer Hand zu öffnen, ein praktisches Detail, wenn gerade nur eine Hand frei ist.
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