Fürstenberg

Die Geschichte von Fürstenberg beginnt bereits im Jahr 1283 mit der Übertragung der Grafschaft Baar samt Donaueschingen und dem Braurecht an Heinrich von Fürstenberg. In den zurückliegenden Jahrhunderten ist die Brauerei stetig gewachsen. Der Ausbau zu einer größeren Brauerei begann jedoch erst im 18. Jahrhundert mit der Grundsteinlegung für eine größere Braustätte durch Anton Egon Fürst zu Fürstenberg in Donaueschingen. Das Bier machte sich auch bald außerhalb des Fürstentums einen Namen und wurde mit in Betriebnahme der ersten Eisenbahnstrecken bereits über größere Entfernungen ausgeliefert. Somit zählte die Brauerei zu den ersten Versandbrauereien Deutschlands überhaupt. Internationalen Bekanntheitsgrad erlangte das Bier aus Donaueschingen durch diverse Verträge mit Reise- und Transportveranstaltern. Schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts hatten die Kreuzfahrtschiffe der Norddeutschen Lloyd und der Hapag das Fürstenberg Pilsener mit an Bord. Zudem zählten auch die Lufthansa, die Mitropa sowie die Zeppelinreederei zu den Kunden. In den Jahren von 1960 bis 1990 kaufte die Brauerei Fürstenberg zahlreiche andere Brauereien auf um sie einige Zeit später zu schließen. So geschehen mit Bilger in Gottmadingen und mit Riegeler in Riegel am Kaiserstuhl. Seit Oktober 2004 ist Fürstenberg Teil der Brau Holding International AG, Haupanteilseigner sind Schörghuber und Heineken. Trotz dieses Verbundes wird auch in Zukunft die Brauerei Fürstenberg ein eigenständiges Unternehmen bleiben. Die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei KG beschäftigt ca. 290 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 57 Millionen Euro bei einem Absatz von 700 000 Hektolitern Bier.
Edit