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Cartier

  
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Cartier


Cartier
Gründungsjahr: 1847
Gründer: Louis-Francois Cartier
Hauptsitz: Paris

Entstehung des Firmennamens:

Dieser geht auf den Gründer des Unternehmens, Louis-Francois Cartier, zurück.

Geschichte:

Im Jahre 1948 übernimmt Louis-Francois Cartier die Juwelierwerkstatt seines Meisters, Adolphe Picard in Paris. Im Jahr zuvor war er Meisterjuwelier geworden und hatte sein berühmtes Markenzeichen, ein Herz zwischen den Initialen L und C, umgeben von einer Raute, eintragen lassen. 1853 ist Cartier für private Kunden zugänglich, 1856 tätigt die Nichte von Napoleon I, Prinzessin Mathilde, ihren ersten Einkauf bei Cartier. Nach einem Umzug im Jahre 1859 wird auch Kaiserin Eugenie zu seiner Kundin. Im selben Jahr nimmt Cartier auch antike Taschenuhren in sein Sortiment auf, 1872 tritt sein Sohn Alfred als Partner in das Geschäft ein. Fortan wird der Handel mit Uhren systematisch ausgebaut, und es werden auch Luxusuhren bekannter Firmen weiterverkauft. Der Sohn des Firmengründers übernimmt im Jahre 1874 die Leitung des Geschäfts, dessen Sohn Louis tritt im Jahr 1898 in das Unternehmen ein, welches ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen Alfred Cartier & Fils firmiert. Im Folgejahr wird das Geschäft in die berühmten Rue de la Paix verlegt, wo es noch heute zu finden ist.

Louis Cartier erweist sich als Liebhaber der Uhrmacherkunst, welcher dieser Branche völlig neue Impulse verleiht. Seine Ideen heben die Uhrenkreationen deutlich aus dem Feld der üblichen Produkte heraus. Diese werden zu Designklassikern, welche vordergründige Trends und Moden mühelos überdauern und schon längst zu zeitlosen Meilensteinen geworden sind. So erweitert Louis Cartier sein Angebot zunächst um Pendulen, welche er auch selbst produziert, und widmet sich zudem auch frühzeitig den Armbanduhren, welche damals völlig neu und ungewöhnlich waren, und es entstehen schon vor 1900 einige Luxusmodelle. Da er auch Platinschmuck erzeugt, wird Cartier zum berühmtesten Juwelier der Jahrhundertwende, und beliefert Könige, Zaren, Industrielle und Reiche aus dem fernen Osten. 1902 eröffnet Cartier in London eine Filiale, wo er u.a. Juwelen für die Königliche Familie herstellt, in der Folgezeit eröffnen weitere Geschäfte in St. Petersburg und New York, welches von einem Enkel von Cartier geführt wird. 1904 werden der Firma bereits erste Auszeichnungen verliehen, in diesem Jahr stirbt auch Louis-Francois Cartier. 1912 entwickelt Louis Cartier mit der "Les Pendules Mysterieuses ein ganz besonderes Uhrwerk, aus welchem später unzählige Variationen hervorgehen. Im Jahr 1925 stirbt Alfred Cartier, 1942 Louis Cartier.

Nach dem Tod von Pierre Cartier im Jahr 1965 kommt das Unternehmen in eine Krise und bleibt nicht mehr in Familienbesitz, erst in den 70er Jahren beginnt der Wiederaufstieg unter der Leitung von Robert Hocq und Joseph Kanoui unter den Namen Cartier Monde. 1974 wird das Konzept "Les Must de Cartier" entwickelt, mit welchem sich Cartier erstmals auch einer jungen Generation öffnet. Auch das Juwelierangebot von Cartier findet in dieser Zeit zu neuer Stärke zurück. Nachdem 1979 Robert Hocq bei einem Unfall stirbt wird Joseph Kanoui zum Präsidenten von Cartier Monde, 1988 werden 60 % der Schweizer Uhrenhersteller Baume & Mercier und Piaget erworben. In der Folgezeit kommen weitere bekannte Luxuswaren-Hersteller hinzu, die Firmengruppe trägt seit 1993 den Namen Vendome Luxury Group. Das Unternehmen zählt heute zu den größten Juwelierunternehmen der Welt. Die Vendome Luxury Group, welche 1997 in der Richemont-Gruppe aufgegangen ist, verkauft heute auch exklusive Parfums, Feuerzeuge, Lederwaren und Schreibgeräte.

Produktpalette:

Uhren, Schmuck, Düfte, Feuerzeuge, Lederwaren und Schreibgeräte.

Besonderheit:

Die Fondation Cartier ist eine bedeutende Kunststiftung in Paris für die zeitgenössische Kunst. Architekt des modernen Gebäudes ist Jean Nouvel.


MARKEN-Tags

Uhren Schmuck Parfum

Weblinks


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