Breitling

Léon Breitling geboren 1860 gründete im zarten Alter von 24 Jahren in Saint-Imier im Berner Jura die Firma Breitling. Nach dem Umzug nach La Chaux-de-Fonds im Jahr 1892 und dem Tot von Léon Breitling 1914, trat der Sohn Gaston Breitling als Nachfolger in die Fußstapfen seines Vaters. Die Entwicklung sowie die Herstellung von hochwertigen Chronographen wird zum Schwerpunkt des Unternehmens. Aus diesem Grund kam die Firma mit der Aeronautik in Kontakt und wurde 1936 zum Ausstatter der Royal Airforce, die mit Borduhren für ihre Flugzeuge beliefert wurde. Nachdem Breitling 1942 eine weitere Innovation entwickelt hatte, nämlich den Chronographen mit Rechenschieber und Handaufzug, wurden sie auch Lieferant der US Army Air Force in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Nach vielen erfolgreichen Jahren kommt dann 1979 das Aus der Firma Breitling, sie wird wegen Unrentabilität geschlossen. Diese Schicksal trifft auch viele andere Schweizer Manufakturen. Doch kurz vor seinem Tod verkauft Willy Breitling, der derzeitige Leiter die Firma Breitling sowie die Marken- und Namensrechte an den Unternehmer und Piloten Ernest Schneider. Die Fertigung wird nach Grenchen verlegt, wo auch 1982 die „Breitling Montres S.A.“ ihre Produktion wieder aufnimmt. Die Lancierung des neuen Chronomaten 1984 trifft den Geschmack der Zeit und trägt stark zum Wiederaufschwung der Firma bei. Bis heute ist dieser unbestrittener „Leader“ im Hause Breitling.
Die enge Verbundenheit mit der Luftfahrt findet sich auch im Logo der Firma wieder. Das Logo besteht aus zwei ausgestreckten Flügeln die einen Anker mittig einschließen. Zusätzlich ist das B für Breitling über dem Anker zu finden. Darunter befindet sich der Schriftzug des Firmennamens sowie die Jahreszahl 1884. In diesem Jahr gründete Léon Breitling sein Atelier in St-Imier.
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