Arzberg

| Gründungsjahr: | 1887 |
| Gründer: | --- |
| Hauptsitz: | Schirnding |
Entstehung des Firmennamens:
Die Marke Arzberg wurde im Jahr 1887 nach der benachbarten Stadt Arzberg benannt.
Geschichte:
Im Jahre 1993 fusionierten die 3 mittelständischen Porzellanhersteller Schirnding, Kronester und Johann Seltmann Vohenstrauß zur SKV-Porzellan-Union GmbH, im August 2000 kam die Marke Arzberg dazu. So entstand die SKV-Arzberg-Porzellan GmbH, welche sich mit der traditionsreichen Designmarke Arzberg klar positioniert hat. Die Marke Arzberg steht für formvollendetes Porzellan mit modernem und zeitbeständigem Designanspruch. Seit 2004 firmiert die Gruppe unter Arzberg-Porzellan GmbH.
Die Geschichte der Arzberg-Porzellan-GmbH ist ein Teil deutscher Wirtschaftsgeschichte. Anfang der 90er Jahre änderte sich die Lage der deutschen Porzellanindustrie nach dem Wiedereineinigungsboom dramatisch. Ein Überangebot an Porzellan, bedingt durch Billigangebote aus Osteuropa und Asien, forderte von etlichen Firmen eine Neuausrichtung, was auch der Grund für den Zusammenschluss von Schirnding, Kronester und Seltmann war. Diesen wirtschaftlichen Turbulenzen konnte sich auf die Marke Arzberg nicht entziehen, 1997 kam die Sparte Wohnen der Hutschenreuther AG, zu welcher Arzberg gehörte, zur Winterling AG. Im Jahre 1999 musste Winterling Insolvenz anmelden, danach übernahm im August 2000 di SKV-Porzellan-Union die traditionsreiche Designmarke. Helmut Sättler, welcher seit Juli 1996 Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing ist, hat die Arzberg Porzellan GmbH klar positioniert. So sind u.a. Markenqualität, gutes Design und ein optimaler Kundenservice die Voraussetzung für den Erfolg am Markt. Auch in Zukunft soll die Marke Arzberg noch weiter ausgebaut werden, womit die Arzberg-Porzellan GmbH ihre Position im Designsegment gefestigt hat. Der Name Arzberg steht seit Jahrzehnten für Design, Ästhetik und Qualität, die Formgebung der Produkte stand stets im Mittelpunkt der Unternehmenspolitik. Die über Jahre hinweg entstandenen Linien stellen durch ihr zeitloses Niveau über Jahre hinweg ihren Erfolg unter Beweis. Die Design-Kompetenz drückt sich in der Umsetzung von hohen optischen wie auch funktionalen Werten aus. So entstand Porzellan unter den Gesichtspunkten wie Qualität, Gebrauchsnutzen und Zweckmäßigkeit. Verbunden mit hohen Ansprüchen an Design und Ästhetik entstand auch das traditionelle Sortiment, welches unter der Marke "Schirnding" vertrieben wird. Richtungsweisend für das Unternehmen wurde Ende der 20er Jahre die Zusammenarbeit mit Dr. Hermann Gretsch, auch Heinrich Löffelhardt hat den Weg von Arzberg als "Designmarke" entscheidend geprägt.
Auch eine Vielzahl von Auszeichnungen zeugen von der Design-Kompetenz von Arzberg, der Markenname steht für Longlife-Design. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Form "2000", welche von Heinrich Löffelhardt 1954 entworfen wurde. Im Jahr 2001 ließ das Bundeskanzleramt in Berlin sein Konferenzgeschirr erweitern und bezog von der Arzberg-Porzellan GmbH weitere Artikel dieser Sonderanfertigung. Auch die ständige Modernisierung der Produktionsanlagen ist für das Unternehmen selbstverständlich. Im September 2003 wurden die Gesellschaftsanteile der Hauptgesellschafterin der Arzberg-Porzellan GmbH (der Porzellanfabrik Johann Seltmann Beteiligungs-GmbH) je zur Hälfte von Peter Schmidt und Helmut Sättler übernommen. Peter Schmidt gehört zu den bekanntesten Designern Deutschlands. Sein gestalterischer Einfluss auf die Marke Arzberg soll deren Marktstellung weiter festigen und ausbauen, Helmut Sättler setzt auch für die Zukunft ganz auf die Kraft der Marke.
Produktpalette:
Porzellan
MARKEN-Tags
Weblinks
Ergänzungen
- 12012-02-01 20:26:21This makes everything so comepltely painless.