Apple

| Gründungsjahr: | 1976 |
| Gründer: | Steve Jobs, Steve Wozniak |
| Hauptsitz: | Cupertino, Kalifornien |
Geschichte:
Das Unternehmen wurde im Jahre 1976 von Steve Jobs und Stephen G. Wozniak in Palo Alto/Kalifornien gegründet. Alles begann in einer Garage, wo die Technikfreaks die erste funktionierende Apple I Computer Platine entwickelten und produzierten. Steve Wozniak hatte seine ersten Erfahrungen bei der Firma Hewlett-Packard gesammelt, wo er Taschenrechner und einen Computer mit Tastatur und farbiger Bildschirmausgabe konstruierte. Steve Jobs war für den geschäftlichen Bereich des Unternehmens zuständig. Erster Abnehmer von 50 Apple I Platinen war Paul Terrel, Inhaber des Byte Shops für Computersysteme. Der Apple I kostete zu diesem Zeitpunkt 666,66 Dollar. Im Jahre 1976 warb das Unternehmen für "das erste preiswerte Mikrocomputersystem mit Bildschirmanschluss und 8 Kilobyte RAM auf einer einziger PC-Karte". Somit war das Layout für das heutige Apple-Logo geboren. 1977 folgte die Weiterentwicklung Apple II, 1980 dann der Apple III, dieser wurde am 19.05.1980 auf der National Computer Conference in California präsentiert. 1983 war Apple einer der ersten kommerziellen Pioniere, welcher mit dem Lisa Computer und Lisa OS ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche mitsamt Menüs und Symbolen anbot. Zu diesem Zeitpunkt legt Lisa die Merkmale für die heutigen Standards fest, eine grafische Benutzeroberfläche mit der Maus zur Bedienung.
Im Oktober 1983 wurde das auf SOS basierende Betriebssystem Apple ProDOS 1.0 veröffentlicht, welches später in ProDOS8 und ProDOS16 für 8-Bit und 16-Bit-Prozessoren abgespaltet. Am 24.01.1984 wurde der Macintosh Computer durch Steve Jobs äußerst erfolgreich auf dem Markt vorgestellt. Die synthetische Sprachausgabe eines Textes wurde bei der Vorstellung der Leistungsmerkmale vom Publikum euphorisch aufgenommen. Innerhalb von 3 Monaten wurden 70.000 Systeme verkauft und Apple setzte die Verbesserung seines Betriebssystems fort. Hiermit erhöhte das Unternehmen seine Überlegenheit im Bereich Grafik und einfacher Benutzeroberfläche. 1986 wird der MAC vorgestellt, das Grafik und Sound OS löste ProDOS 16 ab. Durch das neue grafische 16-Bit-System konnte die Leistung beträchtlich gesteigert werden. Nach einem Streit über die Führung der Firma Apple verließ Steve Jobs diese und gründet 1985 mit anderen Mitarbeitern die Firma NeXT. 1986 übernimmt NeXT die Firma Pixar Animation Studios, somit werden Animationsfilme wie u.a. Toy Story und A Bug's Life verwirklicht.
1987 wird der erweiterte Mac II präsentiert, welcher sich innerhalb eines Monats 50.000 Mal verkaufte. 1988 präsentiert das Unternehmen mit A/UX das eigene POSIX kompatible UNIX. Die letzte Version wurde mit A/UX 3.1.1 im Jahre 1995 veröffentlicht. Apple führte neue Technologien wie Multitasking ein und fügte Funktionen in verschiedenen Bereich wie u.a. Multimedia und Kommunikation hinzu. 1991 wurde das erste PowerBook Notebook mit großen Erfolg veröffentlicht, 1993 folgte ein Personal Digital Assistent, welcher sich nicht wirklich auf dem Markt durchsetzen konnte. 1997 wurde das letzte Modell MP2100 mit Newton OS 2.1 ausgeliefert. 1993 wurde versucht, die Firma Apple an AT&T bzw. Kodak zu verkaufen, später wurde auch ein Angebot zur Übernahme für IBM und Sun unterbreitet. Kurz darauf ging Apple eine Allianz mit IBM und Motorola ein, 1994 wurde der Power PC Prozessor veröffentlicht, die verbesserte Leistungsfähigkeit wurde durch hohe Marktabsätze belohnt. Einen herben Rückschlag für das Unternehmen gab es im Jahr 1995, als Microsoft Windows 95 präsentiert, so dass Apple kurzzeitig rote Zahlen schreiben muss. 1996 übernimmt Apple NeXT für 400 Millionen Dollar und Steve Jobs kehrt ins Unternehmen zurück. Zunächst musste das Unternehmen wieder Verluste hinnehmen, Steve Jobs konnte die Marktlage für Apple jedoch verbessern, indem er eine aggressive Werbekampagne startete. Auch ging er eine Allianz mit Microsoft ein, welche die Entwicklung von Programmen für Microsoft für 5 Jahre vorsah. So erholte sich das Unternehmen wieder, 1997 wurde der Power Mac G3 präsentiert, kurz darauf das PowerBook G3, 1999 passt Apple seine Unternehmensstrategie durch die offene Open Source Unterstützung an.
Auf der Macworld Expo im Jahre 2004 gibt Steve Jobs bekannt, dass 9,3 Millionen User mit Mac OS X arbeiten, im Januar 2005 kommt der Mac mini auf den Markt. Das Computersystem wird je nach Ausführung ohne Bildschirm, Tastatur oder Maus angeboten. Zu Beginn der Worldwide Developers Conference 2005 gibt Steve Jobs den Wechsel zur Intel x86-Plattform bekannt. Der Umstieg ist ab 2006 geplant und soll bis Ende 2007 abgeschlossen sein. Mac-Computer und Mac OS sollen damit untrennbar bleiben. Mac OS X 10.3 wird von ca. 14 Millionen Benutzern eingesetzt, Ende 2006 soll Max OS 10.5 (Leopard) erscheinen.
Produktpalette:
Computer-Hardware, und -software, Mobile Geräte
Besonderheit:
Die Elektronik- und PC-Industrie steht im Ruf, bei der Fertigung die arbeitsrechtlichen und gesundheitlichen Belange der Belegschaft wie auch die Umweltschutzbedingungen nicht ausreichend zu berücksichtigen. Auch die Firma Apple lässt seine Produkte überwiegend in Asien fertigen. Die Auftragsfertigung wurde der taiwanesischen Aktiengesellschaft Foxconn übertragen. Medienberichten zufolge hätten die Mitarbeiter überdurchschnittlich viele Überstunden geleistet und dabei weniger als den Mindestlohn verdient. Im Bereich des Umweltschutzes sieht sich Apple Vorwürfen u.a. von Greenpeace ausgesetzt. Als Reaktionhat Steve Jobs angekündigt, Apple führend im Bereich des Umweltschutzes machen zu wollen. So ist das im Januar 2008 vorgestellte MacBook Air das erste Produkt, welches konsequent die Verwendung von giftigen Materialien drastisch reduziert, weitere Produkte sollen folgen.
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