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Alcatel

  
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Alcatel


Alcatel
Gründungsjahr: 1898
Gründer: Pierre Azaria
Hauptsitz: Paris

Entstehung des Firmennamens:

Alcatel ist die Abkürzung des Firmennamens Société Alsacienne de Constructions Atomiques, de Télécommunications et d'Electronique.

Geschichte:

Das Unternehmen Alcatel wurde am 31.03.1898 von Pierre Azaria gegründet und trug zunächst den Namen Compagnie Général d'Electricité (CGE). 1966 wurde die Société Alsacienne de Constructions Atomiques, de Télécommunications et d'Electronique (Alcatel) übernommen. 1985 folgt die Fusion mit Thomson Télécommunications und das Unternehmen firmierte künftig als Alcatel Alsthom, unter dem Namen Alcatel war der Telekommunikationsbereich präsent.

1966 wurde der Geschäftsbereich Telekommunikation als Teilkonzern Alcatel NV ausgegliedert. CGE integriert die vom Mischkonzern International Telephone and Telegraph (ITT) erworbene Telekommunikationssparte, darunter auch SEL. Enge Kontakte zu den staatlichen Post- und Telekommunikationsunternehmen sowie zu Spitzenpolitikern führten zu Skandalen in Frankreich und Deutschland. Diese wurden in der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt.

Im Jahre 1995 wurde der Präsident des französischen Mutterkonzerns, Pierre Suard, per Gerichtsbeschluss faktisch abgesetzt. Er war in den Verdacht von Betrug und Veruntreuung gekommen, sein Nachfolge wurde Serge Tchuruk. Das Unternehmen wuchs in der Folgezeit insbesondere durch Zukäufe im amerikanischen Markt, jedoch stürzte es 2001 in die Krise. Verantwortlich hierfür waren der in den 90er Jahren einsetzende Preisverfall auf dem Telekommunikationsmarkt sowie das Platzen der "Dot-Com-Blase". Dies führte zu einem massiven Stellenabbau und zu Rekordverlusten für Alcatel. Als die Telekommunikations-Euphorie ihren Höhepunkt erreicht hatte, wurde das konzernweite Kompetenzzentrum für Glasfaserkabel nach Mönchengladbach verlegt. Hier konnten 12 neue Glasfaseerziehtürme eingeweiht werden. Das Zentrum schloss nur wenige Monate nach seiner Eröffnung wieder. Die Kupfertelekommunikations-Technologie wurde in eine eigene Gesellschaft namens Nexans ausgegliedert. Es wurde an die Börse gebracht und 2005 an den niederländischen Konkurrenten Draka verkauft. Erst im Jahre ging es für die Firma Alcatel wieder bergauf, allerdings wurde das Umsatzniveau deutlich reduziert. Ab dem 01.12.2006 fusionierte Actatel mit dem amerikanischen Konkurrenten Lucent Technologies unter dem Namen Alcatel-Lucent. Die Unternehmensbereiche Satelittentechnik, Transportsysteme, Sicherheit, Überwachung und Steuerung wurden an die französische Thales-Gruppe abgegeben. Von dieser Maßnahme sind ca. 11.000 Mitarbeiter betroffen.

Produktpalette:

Telekommunikation

Besonderheit:

Alcatel-Lucent Deutschland AG ist die deutsche Tochter von Alcatel-Lucent S.A. Paris. Der Firmensitz befindet sich in Stuttgart. Weitere Standorte in Deutschland sind Berlin, Bonn, Bonndorf, Düsseldorf, Hannover, München, Neu-Isenburg und Nürnberg.


MARKEN-Tags

Telekommunikation

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